Trackdaysport-Leserumfrage 2019: Auswertung Teil 2

Im Sommer hatte ich hier eine kleine Umfrage veranstaltet, bei der viele der Trackdaysport-Leser teilgenommen haben: Am Ende waren es über 300 Datensätze. Erneut vielen Dank an dieser Stelle an alle Teilnehmer! Herausgekommen ist ein spannender Einblick nicht nur in die Leserschaft und die Community von Trackdaysport, sondern auch in die deutsche Trackday- und Sportfahrer-Szene. Im ersten Teil der Auswertung haben wir uns die Basics angesehen: Etwa die demografischen Daten und wie oft Sportfahrer im Jahr auf die Rennstrecke gehen. Im zweiten Teil der Auswertung kümmern wir uns heute um die meist genutzten Marken und die beliebtesten Reifen- und Fahrwerksmarken.

Die meisten Protagonisten der Sportfahrer- und Trackday-Szene – mich eingeschlossen – haben einen Nagel im Kopf. Nicht nur, dass wir unsere Sportgeräte regelmäßig am Limit des physikalisch Machbaren bewegen und damit im Vergleich zu 99 Prozent aller anderen Autofahrer ziemlich aus der Art schlagen. Nein, wir verbrennen auch noch Unmengen an Geld für unsere Leidenschaft. Wie viel genau, wollte ich herausfinden.

In der Umfrage stellte ich die Frage: „Wie viel Geld gibst du pro Jahr für Verschleißteile (z.B. Bremsbeläge), Reifen und Fahrzeugoptimierungen aus?“ Die meisten Trackday-Fahrer (46,1 Prozent) geben im Jahr zwischen 2.000 und 5.000 Euro für die Technik aus. 9,9 Prozent haben ein jährliches Budget zwischen 5.000 und 10.000 Euro und mehr als 10.000 p.a. geben 5,0 Prozent aus. Zusammengefasst bedeutet das: Genau 61 Prozent geben mehr als 2.000 Euro im Jahr für ihr Hobby aus – Sprit, Trackday-Kosten/Nenngebühren/Saisonticket, sonstige Spesen nicht inbegriffen!

Frage: „Wie viel Geld gibst du pro Jahr für Verschleißteile (z.B. Bremsbeläge), Reifen und Fahrzeugoptimierungen aus?“

Und welche Automarke ist die beliebteste unter Trackday- und Sportfahrern? Keine Überraschung, oder? – BMW. Und das mit großem Abstand: Exakt 35 Prozent fahren BMW – mehr als ein Drittel. Kein Wunder, bieten doch gerade die BMW-3er-Generationen E36 und E46 eine Menge Spaß und Performance fürs Geld.

Mit großem Abstand folgen die Volumenhersteller Ford und VW. Auf Platz vier: Porsche mit 6,7 Prozent. Dahinter folgen Marken wie Renault, Mini, Honda oder Audi. Marken wie Opel, Hyundai oder Toyota schafften es – zumindest in der Umfrage – etwas überraschend nicht in die Top 10.

Die meistgenutzten Automarken von Trackday- und Sportfahrern.

Eine – sicherlich nicht nur für mich – spannende Frage: Was sind die beliebtesten Reifen- und Fahrwerksmarken? Zugegeben: An der Spitze gab es keine wirklichen Überraschungen, doch die Platzierungen dahinter sind doch ziemlich spannend.

Bei den Reifen vertrauen auf der Rennstrecke 31,3 Prozent von euch auf Pneus der Marke Michelin. Auf den weiteren Plätzen dominieren Marken aus Fernost. Vor allem die verhältnismäßig günstigen Marken aus Taiwan, Nankang (17,2 Prozent) und Federal (10,2 Prozent), erfreuen sich neben der Premiummarke Toyo (12,5 Prozent) größter Beliebtheit. Erst mit einigem Abstand folgen Dunlop (6,3 Prozent) und Pirelli (5,5 Prozent).

Die meistgenutzten Reifen für die Rennstrecke.

Bei den Fahrwerken dominiert erwartungsgemäß KW Automotive: 36,8 Prozent der Sportfahrer vertrauen auf  die Fahrwerke des 1995 gegründeten Unternehmens. Auf Fahrwerken/Stoßdämpfern der Traditionsmarke Bilstein sind nur 19,5 Prozent der Sportfahrer unterwegs. Mit dem Serienfahrwerk sind immerhin 8,2 Prozent auf den Rennstrecken am Start – insbesondere Porsche-Fahrer, wenn man etwas tiefer ins Datenmaterial einsteigt.


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Die meistgenutzten Fahrwerksmarken auf der Rennstrecke.