Wer ein besonders sportliches Fahrzeug von Porsche, BMW oder anderen Marken in der eigenen Garage stehen hat, will das natürlich auch ab und an so richtig ausfahren und sich ohne Angst vor teuren Blitzerfotos und vor Unfällen in den Grenzbereich wagen. Da das auf öffentlichen Straßen nicht so ohne Weiteres möglich ist, bieten viele Veranstalter sogenannte Trackdays an. Aber was ist ein Trackday überhaupt?

Blick ins Fahrerlager von Spa-Francorchamps bei einem Trackday des DSK.

Übersetzen lässt sich das Ganze am ehesten mit „Freiem Fahren“: Trackdays sind organisierte Sportveranstaltungen auf abgesperrten Straßen. Das können Rennstrecken wie der Nürburgring mit seiner legendären Nordschleife sein, der Bilster Berg oder auch die Ardennen-Achterbahn in Spa Franchochamp. Wichtig ist nur, dass die Strecke für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Einige Veranstalter nutzen auch stillgelegte Rollfelder auf Flughäfen.

Im Vordergrund steht bei einem solchen Event die Verbesserung der eigenen fahrerischen Fähigkeiten. Rundenzeiten oder Platzierungen spielen auf Trackdays überhaupt keine Rolle, eine Zeitnahme wird normalerweise nicht durchgeführt. So können die Grenzen des eigenen Könnens und des eigenen Materials ausgetestet werden.

Wer eine individuelle Betreuung durch einen Coach wünscht, um sein Fahrkönnen zu verbessern, kann oftmals ein 1:1 Coaching extra dazu buchen. Die speziell geschulten Instruktoren analysieren die Schwächen des Fahrers und helfen dabei, die Schwachpunkte gezielt zu minimieren. Termine für derartige Trackdays finden sich fast über das ganze Jahr und über halb Europa verteilt – zum Beispiel in unserer Trackday-Übersicht!