High Performance meets Elektromobilität

Trackday mit dem Tesla Model S

Megatrends wie die Elektrifizierung des Antriebsstrangs, Connectivity oder das autonome Fahren verändern unsere Mobilität drastisch. Es sind Innovationstreiber wie Michelin, die den Transformationsprozess nicht nur begleiten, sondern aktiv gestalten. Das gilt auch für die Sportwagen und den Motorsport der Zukunft. Michelin ist überzeugt: High Performance und Nachhaltigkeit müssen sich nicht ausschließen. Im Gegenteil: Als Partner der Wasserstoff-Motorsport-Initiative GreenGT H24 testen die Franzosen nachhaltige Innovationen im Rennsport. Das Ziel sind emissionsfreie Langstreckenrennen ab 2024. Und auch im Breitensport setzen bereits erste Amateur- und Hobby-Motorsportler Elektroautos ein. So wie der Influencer und Content Creator FelixBa.

 

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Das sport auto Perfektionstraining auf der Nürburgring-Nordschleife: Bereits seit Mitte der 1990er Jahre veranstaltet die Zeitschrift das Fahrertraining auf der legendären Rennstrecke mit professionellen und prominenten Instruktoren. Die Aussicht auf eine rund 1.000 Jahre alte Burg ist den über 140 Autofahrern, die sich heute am Nürburgring versammeln, ziemlich egal. Denn sie wollen hier ihren Grenzbereich erfahren – und bestenfalls weiter verschieben.

Bei den Nürburgring Track Days in diesem Jahr sind 142 Teilnehmer in 27 Gruppen mit dabei. Einer von ihnen: Der Content Creator Felix Bahlinger, besser bekannt als „FelixBa“. Rund 900.000 Abonnenten erreicht der Leipziger mit seinen kurzweiligen Technik-Videos. Und wie es sich für einen Technik- und Technologie-Aficionado gehört, hat Felix heute keinen Porsche 911 oder BMW M3 mitgebracht, sondern seinen Tesla Model 3 – in auffälliger NASA-Folierung.

Während Felix in seinem E-Auto über die ultralange Start-Ziel-Gerade „Döttinger Höhe“ in die Startaufstellung rollt, sind ihm die Blicke der anderen Teilnehmer sicher. „Er wird doch nicht wirklich…“ Doch, wird er. Als überzeugter E-Auto- und Tesla-Fahrer tritt der Influencer heute den Beweis an, dass ein batterielektrisches Fahrzeug wie sein Model 3 auch auf der Rennstrecke performen und einen Heidenspaß machen kann.

Felix begeistert neben der fortschrittlichen Technologie vor allem die direkte Beschleunigung und der niedrige Schwerpunkt seines Tesla, der für eine „wundervolle Straßenlage“ sorgt. Damit die Limousine auf dem Track noch besser funktioniert, montierte Felix eine breitere Rad-/Reifen-Kombination mit Michelin Pilot Sport 4 S UHP-Reifen und ein einstellbares Gewindefahrwerk. Felix ist überzeugt: „Durch die rasante Entwicklung in der E-Mobilität bekommen wir nicht nur schnellere, sondern auch effizientere Autos als bisher. Dass das gleichzeitig auch dazu führt, dass wir den Mobilitätssektor umweltschonender gestalten können, ist ein Segen.“

Nach den ersten geführten Runden auf der Nürburgring-Nordschleife treffen wir Felix beim Michelin Reifenservice. Verschwitzt aber mit einem breiten Lächeln im Gesicht, berichtet der Tesla-Fahrer: „Ich habe als Rennanfänger eine Menge Spaß mit dem Fahrzeug auf der Nordschleife. Die Performance reicht definitiv mehr als aus, um mit den anderen Autos mitzuhalten.“ Auch in Bezug auf die Reichweite kann Felix nur Positives berichten: „Während man bei konstanten 130 km/h auf der Autobahn mit einem Model 3 über 400 Kilometer schaffen würde, sieht es da auf der Rennstrecke mit ständigem Wechsel zwischen Bremsen und Vollgas schon wieder ganz anders aus“, so Felix. „Ich habe am Anfang mit einer Akkuladung sieben Runden auf der Nordschleife geschafft, mit ansteigendem Tempo und sportlicheren Bremspunkten waren es später nur noch fünf.“ Die Stromversorgung am Nürburgring ist dabei kein Problem: „Glücklicherweise gibt‘s hier direkt am Ring einen V3-Supercharger von Tesla, der mein Auto in 15 Minuten auf 60 Prozent hochladen kann. Ich fahre aktuell immer drei Runden über den Ring, mache dann 15 Minuten Pause, und fahre dann nochmal drei Runden“.

Mehr Runden am Stück schafft Mario Schurr, der einen kultigen BMW M3 E46 fährt. Der hat im Vergleich zum Tesla zwar weniger Zukunftstechnologie an Bord, ist aber alles andere als langsam und begeistert mit einem Sound zum Niederknien. Und weil es so ganz ohne Technik-Gadgets nicht geht, nutzt Mario Michelin Track Connect. Das System für Sportfahrer zeigt schon heute, was in der Zukunft möglich ist. Als vernetzte Reifenlösung sammelt das System in Echtzeit Temperatur- und Luftdruckdaten der Reifen und zeigt sie dem Fahrer auf dessen Smartphone an. Das händische Messen des Luftdrucks vor und nach den Stints auf dem Track entfällt also. Und auch die Interpretation der Daten übernimmt Michelin Track Connect.

„Das System ist genial“, ist Mario überzeugt. „Vor allem bei solch schwierigen Bedingungen wie heute mit abwechselnd nasser, feuchter und trockener Strecke.“ Michelin Track Connect sei insbesondere bei einem älteren Auto wie seinem BMW ein absoluter Zugewinn, weil der 18 Jahre alte Sportwagen auf digitale Anzeigen weitgehend verzichten muss. „Das System zeigt mit seinen einfachen Farbcodes sehr genau an, ob ich mit meinen Michelin Pilot Sport Cup 2 im optimalen Luftdruck- und Temperaturfenster bin oder nicht. Diese farbliche Orientierung hilft schon sehr, sehr gut. Auch weil ich nicht auf irgendwelche Zahlenwerte mit zwei Stellen hinter dem Komma schauen muss, sondern durch die Farbgebung grün, gelb und rot immer genau weiß, was Sache ist.“

Nach zwei Tagen und hunderten Kilometern auf der bekanntesten Rennstrecke der Welt trifft man sich auf dem Parkplatz an der Döttinger Höhe. Tesla-Fahrer Felix Bahlinger zieht sein ganz persönliches Fazit. „Ich hatte eine Menge Spaß beim Perfektionstraining und möchte auf jeden Fall wieder kommen. Man lernt sein Auto noch mal ganz anders kennen und hat die Möglichkeit sich in einem sicheren Rahmen immer weiter an Grenzen heranzutasten. Und dank des Profils der Michelin Pilot Sport 4 S hatte ich auch bei den regnerischen Passagen des Trainings ausreichend Grip auf dem Asphalt.“

Über seinen Status als absoluter Exot muss Felix schmunzeln. „Ich hatte viele tolle Gespräche und wurde super interessiert und offen aufgenommen, obwohl ich der Erste war, der die Idee hatte, mal mit einem Elektroauto beim Training aufzutauchen!“ Klar ist: Er wird nicht der Letzte gewesen sein.